Wie man lernt ohne zu lernen

Lernplakat

© wissenschaft-design.de

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Ein Stern am didaktischen Himmel heißt: Lernplakat. Es visualisiert, was man über ein bestimmtes Thema behalten möchte. Dabei werden die Informationen hirnfreundlich dargestellt. Mit bunten Bildern und einem System aus verschieden großen Schriftzügen oder Textblöcken kommuniziert es nicht nur die Inhalte, sondern darüber hinaus auch die Zusammenhänge. So wird bereits auf den ersten Blick die Struktur eines Themenkomplexes sichtbar.

Das Erstellen eines individuellen Lernplakats ähnelt ein bisschen der Gestaltung einer Werbeanzeige. Werbung bedient sich vieler unterbewusst ablaufender Wirkmechanismen, um Botschaften sozusagen „an den Mann zu bringen“. Das Wesentliche wird dabei immer groß und auffallend, vom Rest in irgendeiner Form abstechend, dargestellt. Bilder erwecken den Stoff zum Leben. Man sieht nicht nur, sondern fühlt auch gleich etwas. Das unterstützt das Lernen und sorgt dafür, dass die Informationen besser haften bleiben. Es gibt natürlich auch schon fertige Lernplakate im Handel, die man dann noch individuell ergänzen kann. Für Oberstufenschüler empfehle ich die Lernhilfen von wissenschaft-design.de.

Wenn man sein eigenes Lernplakat erstellt, wird dieses anders als andere aussehen. Jeder Mensch lernt auf seine Weise und braucht daher auch andere Reize. Da man darauf eingehen kann – und keine Masse bedienen muss – ist diese Lernmethode auch so effektiv. Das Plakat sollte entweder ausreichend groß sein (DIN A3 oder A2), damit man es auch von Weitem noch lesen kann, oder kleiner (DIN A4), wenn man es z.B. in der Nähe eines Arbeitsplatzes befestigt. Auch wenn man nicht ständig aktiv hinschaut, werden sich die Inhalte unbewusst einprägen. Das heißt, man lernt passiv. Wichtig dabei ist, dass man die Chance hat, es einen längeren Zeitraum zu Gesicht zu bekommen. Daher sollte man damit früh genug anfangen.

Podcast

Momentaufnahme aus der Podcast Produktion

„Mathe funkt!“-Podcast Produktion

Wer mehr der auditive Lerntyp ist, wird sich über die Nachricht freuen, dass ich gerade dabei bin, meinen ersten eigenen Podcast zu erstellen. Mit „Mathe funkt!“ wird Mathelernen zum Kinderspiel. Auch hierbei wird die Wirkung durch wiederholtes Zuhören erreicht. Denn dann merkt man sich den Inhalt – selbst wenn das Audio nur im Hintergrund läuft. Noch bin ich in der Produktion des neuen Mathefunks. Geplant ist, dass er noch 2018 online geht. Einen kleinen Vorgeschmack erhält man im Download-Bereich.

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